Strategischer Zusammenschluss zur Stärkung der Automatisierung bei extrutec
Nach umfangreichen Gesprächen zwischen extrutec und Run Automation wurde nun eine erfolgreiche Einigung erzielt. Run Automation wird zum 1. März vollständig in die extrutec-Gruppe integriert. Robert Liese, Geschäftsführer und Eigentümer von Run, wird bei extrutec die vorhandenen Aktivitäten in der Automatisierungstechnik maßgeblich ergänzen und seine bisherige Geschäftstätigkeit unter dem Dach von extrutec weiterführen.

„Die Gespräche mit Robert waren immer sehr konstruktiv. Wir haben die gleiche Vorstellung von Unternehmertum und wissen, was unsere Kunden von uns erwarten. Daher freue ich mich sehr, Robert bei uns begrüßen zu dürfen“, sagt Uwe Günter, Eigentümer und Geschäftsführer der extrutec-Gruppe.
Alle bisherigen extrutec-Aktivitäten und -Mitarbeiter im Bereich Automatisierungstechnik werden unter der Leitung von Robert Liese gebündelt. Die neue Abteilung wird sich gruppenübergreifend um die Programmierung und die verbundene Automatisierungstechnik der Anlagen im Bereich Erwärmen, Wärmebehandlung und Schmelzen kümmern. Sie ist dem Geschäftsbereich Elektrowärme- und Induktionsofentechnik am Standort Menden zugeordnet, unter der Leitung von Stefan Beer.
Stefan Beer ergänzt: „Ich kenne Robert seit Jahrzehnten, wir haben das gleiche Verständnis von moderner, zukunftssicherer Anlagentechnik. Ich verspreche mir viel von diesem Schritt und freue mich, dass die Idee und die Motivation hinter Run Automation bestehen bleiben, auch wenn sich das Setup etwas verändert.“
Run Automation
Robert Liese und sein Unternehmen Run Automation haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer festen Größe im Bereich der Softwareerstellung und Inbetriebnahme von Industrieanlagen entwickelt. In den vergangenen Jahren lag der Fokus vermehrt auf der Strangpressindustrie mit vielfältigsten Aufgabenstellungen. Das große Kundennetzwerk, das sich über die gesamte Bandbreite der Anlagenbauer zieht, wurde jedoch weiterhin bedient und ausgebaut.
Während sich extrutec vor allem auf den Bereich der Erwärmung und Kühlung im Strangpressenprozess konzentriert, war Run Automation in der gesamten Prozesskette zu Hause. So wurden unter anderem zahlreiche Strangpressen optimiert. Auch die Bereiche Auslauf, Puller und Logistik wurden abgedeckt. Dieses Portfolio steht somit auch in Zukunft unter dem extrutec-Dach zur Verfügung.
Die Zukunft im Blick
Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Einrichtung der neuen Abteilung ist die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Programmierung und des Bedienkonzepts der extrutec-Anlagen. „Die Zukunft liegt in der Intelligenz unserer Anlagen. Dabei achten wir auf standardisierte Programmstrukturen, einheitliche und intuitive Bedienkonzepte. Als letzte Ausbaustufe stehen die Vernetzung und Digitalisierung im Fokus“, führt Uwe Günter aus.
Unmittelbares Ziel ist ebenso die Stärkung der Serviceabteilung. So kann die hohe Nachfrage nach Servicedienstleistungen noch besser aus dem eigenen Haus bedient werden. Vor allem Anfragen, bei denen ein möglicher Produktionsausfall oder Anlagenstillstand droht, können nun deutlich effizienter bearbeitet werden. Grundlage dafür ist unter anderem das in allen extrutec-Anlagen standardmäßig verbaute Fernwartungsmodul.
Zudem können wir nun ein deutlich breiteres Spektrum an Dienstleistungen anbieten. Diese reichen von Prozessverbesserungen von Gesamtanlagen über den Austausch elektrischer Komponenten, beispielsweise HMIs, bis hin zu komplett neuen Aufgabenstellungen im Bereich der Programmierung, unter anderem für Gießereien, in Zusammenarbeit mit der extrutec-Tochter TCT Induktionstechnik.













